Ausstellungen 

 

Die Reihe der Sommerausstellungen im Haus59 Stilfs seit 2017 steht im Kontext des Mottos „Wohnen mit Kunst“, welches das Haus prägt. Die achtsam renovierte historische Bausubstanz des Bäckerhauses im Stilfser Altdorf führt in seiner Ausstattung mit moderner und zeitgenössischer Südtiroler Kunst einen ständigen Dialog zwischen den Zeiten.

In jedem Sommer werden die Räume des Hauses und der Garten eine Woche lang zum Kunstraum. Auf Einladung des Eigentümers Thomas Pichler und der Eigentümerin Karin Dalla Torre schlägt eine Künstlerin oder ein Künstler, vor allem solche, die aus dem Vinschgau stammen, die hier arbeiten und leben oder auf den Vinschgau Bezug nehmen, ein Ausstellungskonzept vor. 

Im Unterschied zu Museen und Galerien findet die Kunst, die hier einkehrt,  jene alltäglichen Bedingungen vor, die private Wohnräume bieten und fügt sich bereichernd in das Bestehende ein.

Während der Ausstellungswoche räumen die Kunstwerke, die zum Haus gehören, ihren Ort für das Neue. Das Haus öffnet und verändert sich.

Die Künstlerinnen und Künstler sind während der Ausstellung anwesend, sie können auch im Haus wohnen, wenn sie mögen. Eine Woche lang kehren Menschen im Haus ein und schauen, reden, begegnen sich.

 

Stubenlesungen

 

Das kleine Haus wird immer wieder einmal auch ein Ort des Schreibens und Lesens. Stilfs ist ein Dorf mit literarischen Bezügen. Thomas Bernhart, Sigmund Freud, Luis Stefan Stecher, Sabine Gruber, Herbert Rosendorfer, Toni Bernhart, Hans Wielander und andere haben dazu beigetragen. Auch der Erzählfaden des Besonderen von Stilfs wird hier aufgenommen. Die kleine Stube mit dem gemauerten Ofen wird zum Ort für Literatur. Klein aber mit großer Strahlkraft.

 

Und manchmal werden sich Kunst und Literatur mit Blick auf den Ortler in einem engen Dialog verschränken. Schauen und Hören. Denken und Sprechen und den Blick wandern lassen in dieser  beeindruckenden Landschaft.