Haus 59 stilfs

Den Ortler im Blick

Umgebung

Mitten im Nationalpark Stilfser Joch liegt das  alte Bergbaudorf Stilfs. Als romanisches Haufendorf mit schmalen, gepflasterten Gassen hat es einen überraschend urbanen Reiz. Wie ein Schwalbennest  gruppieren sich die historischen Steinhäuser  auf der Sonnenseite zu einer Loge vor dem Ortler. Die Stille und eine spektakuläre Naturschönheit bringen Erholung für Seele, Körper und Geist.

Die Umgebung  bietet zu jeder Jahreszeit viele Möglichkeiten für Bewegung und Sport und Kulturerlebnis.  Den Vinschgau mit seinen romanischen Schätzen und die weltberühmte Stilfser -Joch-Passstraße mit dem Fahrrad erobern, den Ortler und viele andere Gipfel erklimmen, wunderschöne Almen erwandern oder im Winter in den nahen Skigebieten Sulden und Trafoj die Pisten mit spektakulären Aussichten erkunden,  das Messner Mountain Museum in Sulden, die  mittelalterliche Stadt Glurns entdecken oder im nahen Schweizer Müstair das Kloster der Benediktinerinnen St. Johann besichtigen, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, vieles ist möglich

und alles ein Erlebnis.

Stilfs, das Dorf der Schmuggler und Karrner (Fahrende), übt auch eine besondere Anziehung auf die SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und Musikerinnen aus und spiegelt sich in ihrem Werk: Thomas Bernhard, Franz Tumler, Herbert Rosendorfer, Toni Bernhart, Sabine Gruber und Günther Pitscheider sind nur einige davon.

Unser Haus

Das historische Steinhaus wurde zwischen 1863  und 1867 aus Bachsteinen aus dem Sulden- und Tramentanbach erbaut und mit Lehm verputzt. Bis vor einigen Jahren war im Haus die Dorf-Bäckerei untergebracht.

Im November 1862 hatte ein Dorfbrand den alten Dorfkern mit den Holzbauten und die Kirche zerstört. Die Dorfbewohner begannen sofort mit der Widererrichtung der Kirche und der Wohnhäuser aus Stein. Durch die Erfahrung in diesem Kraftakt wurden sie zu weitum berühmten Maurern.

Im Unterschied zu vielen anderen Häusern wurde der historische Baubestand dieses Hauses nie wesentlich verändert. Daher konnte die umfassende, achtsame Renovierung im Jahr 2016 den Reiz des schlichten Obervinschger Bauernhauses erhalten und alles ergänzen, was komfortables, zeitgemäßes Wohnen heute ausmacht.

Die gekalkten Wände, die zum Teil bemalten Holztäfelungen im Inneren und die historischen Bretterböden schaffen mit den natürlichen Baumaterialien ein angenehmes, natürliches Raumklima. Sie verbinden sich harmonisch mit den neuen Elementen und der zeitgenössischen Kunst.

Heute wird das Haus als besonderer "Wohnraum" für Gäste genutzt , der die Geschichte des Hauses und des Ortes spürbar macht.  Es ist auch ein Ort für kleine Ausstellungen und Lesungen.